Tibet - Matchbox




Tibet brennt aus Verzweiflung

Ganz im Schatten grosser Herausforderungen für die Länder Europas und praktisch unbeachtet von der Weltgemeinschaft spitzt sich in Tibet eine dramatische und alarmierende Entwicklung zu. Die Schrauben der Unterdrückung Tibets werden von der kommunistischen Partei weiter angezogen: Seit den Unruhen im Vorfeld der Olympischen Spiele in Beijing 2008 überziehen die chinesischen Besatzer die tibetischen Regionen mit zahlreichen Kampagnen, die unter Androhung harter Strafen das Leben, Handeln und sogar das Denken der tibetischen Bevölkerung bis ins kleinste Detail kontrollieren und reglementieren wollen. Chinas Ziel ist bei all seinen Aktivitäten die Auslöschung jeglichen Freiheitswillens und schlussendlich der tibetischen Identität. Diese Gefahr ist besorgniserregend und akut.

«Streichholzschachtel»:
Zum Tag der Menschenrechte ruft Havas Zürich für die Gesellschaft Schweizerisch-Tibetische Freundschaft (GSTF) in Erinnerung, dass Menschenrechtsverletzungen in Tibet zum traurigen Alltag gehören und thematisiert mit einer Plakatkampagne tibetische Selbstverbrennungen. Zu sehen ist die Zündfläche einer Streichholzschachtel. Wer etwas genauer hinsieht, entdeckt in diesem verblüffenden Trompe l’oeil zahlreiche betende Mönche.

«Made in China»:
Havas Zürich verleiht dem Wirtschaftslabel «Made in China» eine neue Bedeutung. Das Motiv, das einen tibetischen Mönch in Handschellen zeigt, soll dazu anregen, die Menschenrechtslage in Tibet trotz guter wirtschaftlicher Beziehungen zu China nicht aus den Augen zu verlieren.

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